Marokko-Rundreise mit Kamelritt durch die Sahara, historischer Kasbah Ait Benhaddou und orientalischer Landschaft im Süden Marokkos.

Marokko entdecken, Sternstunden im Süden

September 03, 20268 min read

Marokko – Sternstunden im Süden: Eine Reise zwischen Sahara, Atlasgebirge und Atlantik

Goldene Wüstendünen, beeindruckende Kasbahs, duftende Gewürze, lebendige Souks und das Rauschen des Atlantiks: Südmarokko ist ein Reiseziel voller Kontraste. Wer dieses faszinierende Land nicht nur oberflächlich kennenlernen, sondern tief in seine Landschaften, Kulturen und Traditionen eintauchen möchte, findet mit der 12-tägigen Rundreise „Marokko – Sternstunden im Süden“ eine außergewöhnliche Möglichkeit dazu.

Von der pulsierenden Königsstadt Marrakesch führt die Reise über das majestätische Atlasgebirge bis an den Rand der Sahara. Es geht durch grüne Oasen und das fruchtbare Draa-Tal, vorbei an traditionellen Kasbahs und durch beeindruckende Wüstenlandschaften. Anschließend wartet mit Essaouira die charmante Atlantikküste, bevor die Reise wieder in Marrakesch endet.

Die Rundreise ist für kleine Gruppen von 4 bis 12 Gästen konzipiert und bereits ab 2.699 € inklusive Flug buchbar.

Marrakesch – der perfekte Auftakt für eine Reise voller Eindrücke

Marrakesch ist eine Stadt, die man nicht einfach nur besucht – man erlebt sie mit allen Sinnen.

Schon bei den ersten Spaziergängen durch die Medina wird deutlich, wie vielseitig Marokko ist. Enge Gassen führen durch orientalische Souks, Händler bieten kunstvolle Handwerksarbeiten an und überall liegen die Düfte von Gewürzen, Tee und traditionellen Speisen in der Luft.

Ein besonderer Treffpunkt ist der berühmte Djemaa-el-Fna, der zentrale Platz im Herzen Marrakeschs. Hier treffen Einheimische und Reisende aufeinander und die Stadt zeigt sich von ihrer lebendigsten Seite. Im Rahmen der Reise gehört auch eine Tee- beziehungsweise Kaffeepause in einem Café am Platz zum Programm.

Doch Marrakesch ist nicht nur quirlig und farbenfroh. Die Stadt liegt am Fuße des Hohen Atlas und bildet damit den perfekten Ausgangspunkt für die Reise in den Süden.

Über den Hohen Atlas nach Ait Benhaddou

Ein Höhepunkt folgt gleich zu Beginn der Rundreise: die Fahrt über die spektakuläre Tizi-n-Tichka-Passstraße.

Die Route führt durch den Hohen Atlas und eröffnet immer wieder neue Ausblicke auf die Bergwelt. Palmenoasen, Rosenfelder und Obstbäume sorgen dabei für überraschende Farbtupfer in der Landschaft.

Dann taucht am Horizont eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Marokkos auf: Ksar Ait Benhaddou.

Die beeindruckende Lehmsiedlung gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in die traditionelle Architektur der Region. Die historischen Gebäude, engen Gassen und hohen Mauern machen den Ort zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Nicht ohne Grund diente Ait Benhaddou bereits als Kulisse für zahlreiche internationale Filmproduktionen. Unter anderem wurden hier Szenen für Gladiator, Lawrence von Arabien und Game of Thrones gedreht.

Besonders authentisch wird der Besuch durch eine traditionelle Teezeremonie bei einer Berberfamilie. Hier geht es nicht nur um Sehenswürdigkeiten, sondern um Begegnungen und Einblicke in die Lebensweise der Menschen vor Ort.

Ouarzazate – das Tor zur Wüste

Nach Ait Benhaddou geht es weiter nach Ouarzazate, das häufig als „Tor zur Wüste“ bezeichnet wird.

Die Stadt liegt im Herzen des südlichen Marokkos und ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Reisen in die Wüstenregion. Bei einem Besuch der Kasbah Taourirt lässt sich die Geschichte der Region besonders eindrucksvoll erleben.

Hier wird bereits deutlich, wie stark sich die Landschaft verändert: Die Bergwelt des Atlas geht zunehmend in trockenere, karge Regionen über – und die Sahara rückt immer näher.

Das Draa-Tal – Palmen, Oasen und Kasbahs

Von Ouarzazate führt die Reise weiter in Richtung Zagora.

Das Draa-Tal ist bekannt für seine weitläufigen Palmenhaine und traditionellen Kasbahs. Zwischen trockener Wüstenlandschaft und grünen Oasen entsteht ein faszinierender Kontrast.

Ein weiterer Programmpunkt ist Tamegroute, ein traditionsreicher Ort, der einen Einblick in die kulturelle und religiöse Geschichte Südmarokkos ermöglicht.

Hier wird die Rundreise besonders abwechslungsreich: Naturerlebnisse treffen auf Kultur, Geschichte und Begegnungen mit den Menschen der Region.

Mit Jeep und Kamel in die Sahara

Und dann ist es endlich soweit: Die Wüste wartet.

Von Zagora führt die Reise mit dem Jeep in Richtung Wüstencamp. Zwei Übernachtungen im einfachen Camp machen die Wüste nicht nur zu einem Ausflugsziel, sondern zu einem echten Reiseerlebnis.

Ein besonderer Moment ist der Kamelritt am Rand der Sahara.

Wenn die Sonne langsam tiefer steht und das Licht die Dünen in warme Gold- und Orangetöne taucht, bekommt man ein Gefühl dafür, warum die Sahara seit Jahrhunderten eine ganz besondere Faszination auf Reisende ausübt.

Doch das Wüstenerlebnis endet nicht mit dem Sonnenuntergang. Ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer mit Musik sorgt für eine besondere Atmosphäre unter dem weiten Sternenhimmel.

Hier ist Zeit, die Eindrücke des Tages wirken zu lassen – fernab vom hektischen Alltag und umgeben von einer Landschaft, die kaum unterschiedlicher von unserer gewohnten Umgebung sein könnte.

Erg Chegaga – unterwegs zu den Nomaden

Am nächsten Tag geht es mit dem Jeep weiter durch die Region Erg Chegaga.

Die Wüste wird dabei nicht nur aus dem Fahrzeug heraus betrachtet. Eine Jeeptour, ein Picknick und der Besuch bei einer Nomadenfamilie ermöglichen einen authentischen Einblick in das Leben in dieser außergewöhnlichen Umgebung.

Gerade diese Begegnungen machen den Charakter der Reise aus. Es geht nicht ausschließlich darum, möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken. Vielmehr stehen persönliche Erfahrungen, Kultur und das Kennenlernen des Landes im Mittelpunkt.

Vom Antiatlas bis nach Tafraoute

Nach den Wüstentagen verändert sich die Landschaft erneut.

Über Foum Zguid und Tata geht es in Richtung Tafraoute und durch den Antiatlas. Die karge Bergwelt bietet beeindruckende Panoramen und zeigt eine ganz andere Seite Marokkos.

In der Umgebung von Tafraoute warten weitere Naturerlebnisse, darunter das Tal d’Ait Mansour und die berühmten „Blue Rocks“.

Gerade dieser Abschnitt zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Südmarokko ist. Innerhalb weniger Tage erlebt man Wüste, Berge, Oasen und Küstenlandschaften – und jede Region besitzt ihren eigenen Charakter.

Essaouira – frische Meeresluft am Atlantik

Nach den Wüsten- und Berglandschaften führt die Reise schließlich an die Atlantikküste.

Essaouira ist eine charmante Fischerstadt und ein wunderbarer Kontrast zur trockenen Landschaft des Landesinneren. Hier bestimmen Meer, Wind, weiße Häuser und das Leben rund um den Hafen das Bild.

Die Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet Zeit, die Reise etwas ruhiger angehen zu lassen. Nach der Erkundung der Fischerstadt steht am Nachmittag sogar freie Zeit zur Verfügung.

Ein Spaziergang am Atlantik, ein Besuch des Hafens oder einfach eine Pause in einem Café – Essaouira bietet viele Möglichkeiten, die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen.

Zurück nach Marrakesch

Nach dem Aufenthalt an der Atlantikküste geht es zurück nach Marrakesch.

Damit schließt sich der Kreis der Rundreise. Wer zu Beginn der Reise bereits durch die Medina und die Souks geschlendert ist, erlebt Marrakesch nun mit ganz anderen Augen.

Zum Abschluss stehen noch einmal einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: die Medina, der Bahia-Palast, die Koutoubia-Moschee und der Djemaa-el-Fna.

Nach zwölf Tagen voller Eindrücke heißt es schließlich Abschied nehmen von Marokko.

Warum diese Rundreise so besonders ist

Die Reise „Sternstunden im Süden“ verbindet viele Facetten Marokkos miteinander. Statt sich auf eine einzelne Region zu konzentrieren, führt die Route durch unterschiedliche Landschaften und kulturelle Höhepunkte.

Zu den besonderen Erlebnissen gehören:

  • 12 Tage Rundreise durch Südmarokko

  • Marrakesch und seine lebendige Medina

  • Hoher Atlas und Tizi-n-Tichka-Pass

  • UNESCO-Weltkulturerbe Ait Benhaddou

  • Ouarzazate und die Kasbah Taourirt

  • Draa-Tal und grüne Palmenoasen

  • Tamegroute

  • zwei Nächte im Wüstencamp

  • Kamelritt in der Sahara

  • Jeeptour durch die Wüstenregion

  • Besuch bei einer Nomadenfamilie

  • Antiatlas und Tafraoute

  • Essaouira und die Atlantikküste

  • orientalische Souks und authentische Begegnungen

  • landestypische Riads

  • Lagerfeuer und Musik in der Wüste

Übernachten wie in einem marokkanischen Märchen

Auch die Unterkünfte sind Teil des Reiseerlebnisses.

Sieben Nächte verbringen die Reisenden in stilvollen, landestypischen Riads. Diese traditionellen Stadtpaläste unterscheiden sich deutlich von klassischen Hotelanlagen und vermitteln ein authentisches Gefühl für die marokkanische Architektur und Gastfreundschaft.

Dazu kommen zwei Nächte im einfachen Wüstencamp. Der Wechsel zwischen den Riads in den Städten und dem Camp in der Sahara macht die Reise besonders abwechslungsreich.

Marokko mit allen Sinnen erleben

Vielleicht ist es genau das, was diese Reise ausmacht: Marokko wird nicht nur angeschaut, sondern erlebt.

Man riecht die Gewürze in den Souks, schmeckt traditionellen Tee, hört Musik am Lagerfeuer, spürt den Sand der Sahara zwischen den Fingern und den Wind des Atlantiks im Gesicht.

Man fährt über Bergpässe, durchquert Oasen und Wüsten, entdeckt jahrhundertealte Lehmbauten und trifft Menschen, die ihre Kultur und Traditionen mit den Reisenden teilen.

So entsteht aus zwölf Tagen eine Reise voller kleiner und großer Sternstunden.

Für wen eignet sich die Reise?

Die Rundreise eignet sich besonders für Reisende, die Kultur, Natur und besondere Begegnungen miteinander verbinden möchten.

Wer nicht einfach nur am Pool entspannen möchte, sondern ein Land intensiv kennenlernen will, findet hier eine abwechslungsreiche Route mit vielen unterschiedlichen Eindrücken.

Durch die Gruppengröße von 4 bis maximal 12 Gästen bleibt die Reise überschaubar und persönlich.

Ihr persönliches Abenteuer in Marokko

Marokko ist ein Land der Gegensätze: schneebedeckte Atlasberge und goldene Wüstendünen, grüne Palmenoasen und trockene Steinlandschaften, geschäftige Souks und die Ruhe der Sahara, historische Kasbahs und die Weite des Atlantiks.

Die Rundreise „Marokko – Sternstunden im Süden“ verbindet diese Gegensätze zu einem einzigartigen Reiseerlebnis.

12 Tage, unzählige Eindrücke und eine Reise, die lange in Erinnerung bleibt.

Der Reisepreis beginnt bei 2.699 € inklusive Flug. Die Reise wird in kleinen Gruppen von 4 bis 12 Gästen durchgeführt.

Lust auf Marokko bekommen?

Wir beraten Sie gerne persönlich zu den verfügbaren Reiseterminen, Leistungen und Buchungsmöglichkeiten.

Entdecken Sie mit uns die Sternstunden Südmarokkos – von Marrakesch über den Hohen Atlas und die Sahara bis zum Atlantik.

Jana Hartelt
Jana Hartelt |Lehrmädchen
Jana ist Lehrling als Tourismuskauffrau für Privat und Geschäftsreisen und im 1. Lehrjahr
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